Umzug in das neue Zuhause

Das Hängertraining war in den letzten Tagen kein Selbstzweck. Suri ist umgezogen und steht nun im gleichen Ort an einem anderen Stall. Der Umzugstag war aufregend, vor allem weil die erste Fahrt mit dem Hänger, als ich sie im Juni zu mir geholt hatte, völlig katastrophal war. Suri hatte sich damals mit dem Seil verhakt und ist darauf in Panik geraten. Beim Versuch sie zu befreien musste ich die vordere Trennstange lösten, die sie sich dann um die Ohren gehauten hat, so dass sie sich über dem Auge verletzt hatte. Das sollte sich natürlich nicht wiederholen, so dass wir ausführliches Hängertraining gemacht haben.

Der Umzugstag war spannend. Nachdem wir alles im Auto verpackt und Suri verladen hatten ging es auf die 15-minütige Fahrt. 15 Minuten hat es deshalb gedauert, weil ich mit Pferd im Anhänger fahre als hätte ich Gold geladen – absolut vorsichtig. Da es bei uns ein wenig hüglig ist mussten wir zu Beginn der Fahrt erst bergab, dann flach geradeaus mit einigen Kreisverkehren und Ampeln und dann wieder bergauf. Da musste sich das Stütchen ganz schön festhalten im Hänger!

Am neuen Hof angekommen stand Suri völlig relaxed und gemütlich Heu-fressend im Anhänger. Erst als sie die anderen Pferde hörte wurde sie aufgeregt. Also habe ich erstmal vorn gecheckt ob alles ok ist, dann hinten die Klappe geöffnet und Suri langsam ausgeladen. Vor lauter Übermut und Aufregung ist sie ganz schön über die Rampe getrampelt, immer beide Hinterhufe auf einmal wie ein Karninchen! Sie schaute sich prüfend um und ging danach ganz entspannt mit mir zu den Paddocks. Ich konnte ihre Aufregung spüren, aber sie war nicht unbeherrscht. Sie hat mich zu jeder Zeit beachtet und nicht aufgeregt überrannt, ganz anders als beim ersten Mal im Juni. Mit Hilfe der Mädels vor Ort haben wir sie dann in ihren separaten Paddock gebracht. Hier kann sie in Ruhe ihre neuen Stallkollegen kennen lernen, bevor sie in die Herde integriert wird. Bei so vielen schicken Wallachen wurde sie direkt rossig. So lange keine Männer mehr gesehen, da haben die Hormone verrückt gespielt :). Besonders der große Appaloosa-Wallach in der Herde nebenan hat ihr sehr gefallen.

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Trotz der neuen Umgebung und der vielen neuen Pferde war Suri sehr ruhig und entspannt. Sie freute sich über die Heuraufe, die sie zurzeit für sich ganz allein hat. Außerdem hat sie einen eingestreuten Unterstand, den sie in der ersten Nacht auch gleich als ihr Nachtlager auserkoren hat. Am Folgetag habe ich ein fröhliches, entspanntes Stütchen angetroffen. Ich freue mich, dass der Umzug so gut geklappt hat und dass es Suri in der neuen Umgebung so gut gefällt! Es zeigt sich wiederholt: Vorbereitung ist alles 🙂

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