Veränderungen: ein Name und sein Einfluss

Möppi hat ihren Namen von mir als Spitznamen bekommen, da ich fand das sie ein wenig rundlich ist. Ihr eigentlicher Name gefällt mir aber auch nicht, außerdem passt er nicht zu ihr, da das Wort „Lady“ darin vorkommt. Und eine Lady ist sie nun wirklich nicht :).

Unsere Hufpflegerin sprach mich auf ihren Namen an und die Tatsache, dass auch Pferde sich mit ihrem Namen wohl fühlen müssen. So entstand die Idee, einen neuen Namen für sie zu suchen.

Da die Stute ein Appaloosa ist (unübersehbar), wollte ich einen Namen mit indianischem Bezug. Schließlich ist sie ein echtes Indianerpony! Also recherchierte ich mit meinen beiden besten Freundinnen. Wir kamen auf Nayeli (übersetzt Ich liebe dich), Tamia (Donner) und Naila (kurz für Nayeli). Auch Nanouk stand auf der Liste, aber da ich einen Hund mit diesem Namen kenne fiel der sofort wieder raus. Meinem Mann gefielen die Vorschläge nicht, er war für Dakota (Freundin), aber das klang mir zu hart. So suchten wir weiter…

…und landeten schließlich bei Missouri. Der Name steht für einen ganzen Indianerstamm (übersetzt „die mit dem Holz-Kanu“) und ist für mich bodenständig und ehrlich. Außerdem ist es der Name eines Flusses, und Flüsse stehen für das Leben. Und ihr Spitzname ist nun Suri.

Auch wenn es abergläubisch klingt, hoffe ich dass sie mit ihrem neuen Namen ein neues, schmerzfreies Leben beginnen kann. Missouri hat in ihren sieben Lebensjahren zwar nicht viel erfahren, da sie hauptsächlich auf der Wiese stand. Trotzdem kennt sie Schmerzen und Einsamkeit, und den Wunsch, diese hinter sich zu lassen. Das ist mein Ziel für sie: schmerzfrei und im Team zusammen zu sein.

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