Neue Serie: Jungpferdetraining

Zu Monatsbeginn gibt es für euch eine neue Serie:

Jungpferdetraining!

Im September bin ich gefragt worden ob ich zwei Jungpferde zu Reitpferden ausbilden möchte. Meine Antwort: aber klar! Da die beiden zusammen im Offenstall bei mir im Ort stehen konnte ich sie noch in meinem vollen Kalender unterbringen. Nun werde ich ein bis zweimal pro Monat mit den Beiden arbeiten.

Einmal bis zweimal pro Monat – ja, das ist wenig. Aber die Besitzerinnen der beiden Wallache werden das Gelernte üben und vertiefen. So erkläre ich den Pferden das Neue, die beiden Chefinnen wiederholen bis es sitzt. So ist jedenfalls der Plan :).

Chick ist ein schicker, frecher und aufgeweckter dreijähriger Paint-Wallach. Er ist schon seit Fohlenalter bei seiner Besitzerin und vertraut ihr blind. Bei fremden Menschen ist er misstrauisch und testet ihre Führungsfähigkeiten – das musste ich in unserem ersten Training erfahren.

Sito ist ein dreijähriger Freiberger-Wallach, der als Fohlen schon auf dem Schlachttransport nach Italien stand. Da er nicht richtig abgesetzt wurde hat er bei falscher Fütterung, wie z.B. bei nicht ganz so gutem Heu, gesundheitliche Probleme. Trotz seiner schlimmen Erfahrungen ist er ein freundlicher und aufgeweckter Kerl. Er schließt sich schnell und gern an und mag den Menschen. Allerdings lässt er sich auch schnell ablenken und hat dann Schwierigkeiten, wieder zum Thema zu finden. Aber dazu mehr im nächsten Post.

Sito und Chick

Zwei Jungs – ganz entspannt

Wenn ihr die Ausbildung der Beiden verfolgen wollt abonniert am besten meinen Blog! So werdet ihr sofort per Mail informiert wenn es etwas Neues gibt.

Hier geht´s zum ersten Training. Viel Spaß beim Lesen!

4 Kommentare zu Neue Serie: Jungpferdetraining

  1. Ooooooh, was lese ich denn da? Wie toll!! Ich bin so gespannt auf weitere Teile der Serie. Genau mein Sehnsuchtsthema gerade. Super, dass Du hier darüber schreiben willst. Wie sollen die beiden denn ausgebildet werden? Also Western? Oder Englisch? Hach, ich bin so neugierig! Liebe Grüße, Petra

    • Fü(h)rPferd // 8. Oktober 2014 um 10:37 // Antworten

      Hallo Petra, danke für deinen Kommentar! Ich freue mich total, wenn ich lese, dass das Thema auf so viel Begeisterung stößt. Darf ich dich – und alle anderen Leser natürlich auch – um etwas bitten? Frag nach wenn etwas unverständlich ist! Ich mache diese Arbeit ja tagtäglich, so dass mir nicht auffällt wenn ich etwas voraussetze was der Leser nicht wissen kann. Daher bitte fragen fragen fragen! Ich freue mich 🙂

  2. Hallo Akki! Ich bin Anfängerin, ich kann nicht reiten. Mein Herz sagte mir immer, wenn ich mir den Mädchentraum erfülle den Kontakt zum Pferd und eventuell das reiten zu erfüllen, dann muss es doch einen Weg geben. Genau so wie du ihn beschrieben hast.Auf die schliche des natural horsemanships bin ich schon durch andere Trainerblogs gekommen aber genau diese Seite, deine Art es so schön detailliert wiederzugeben, genau das ist das was ich gesucht habe. Danke für diese tolle Motivation!

    P.s. Eine Frage zum Thema Jungpferd: Haben bald eine sehr menschenbezogene 2Jährige Jungstute(Reitpony/Araber Mix). Führen am Halfter usw keine Probleme. Wann würdest du zum weiteren Training wie du es in dieser Reihe beschrieben hast übergehen? Sensibilisierung, Biegung, freies führen? Ist die Kleine mit 2 Jahren damit überfordert?

    Fühl dich umarmt & liebste Grüße!
    Kathi

    • Fü(h)rPferd // 20. März 2017 um 12:08 // Antworten

      Hallo Kathi,

      vielen Dank für deine Nachricht! Ich freue mich, dass meine Artikel dir helfen und du hiermit den Kontakt zu den Pferden verbessern kannst :). Es ist so schön, dass du dir deinen Traum als Erwachsene erfüllst. Ich wünsche dir viel Spaß und Freude mit den Pferden!

      Zu deiner Frage: Die Übungen sind auch mit 2jährigen machbar. Du musst lediglich darauf achten, wie lange sie aufmerksam mitmacht. Wenn du das Gefühl hast, sie ist zu abgelenkt oder hat keine Konzentration mehr, dann beende das Training mit etwas Positivem. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade so junge Pferde so neugierig sind, dass sie gern und auch ausdauernd mitarbeiten. Alles, was am Boden erarbeitet werden kann und keine starke Belastung der Knochen, Sehnen und Bänder darstellt, ist auch mit sehr jungen Pferden trainierbar.

      Ich wünsche die viel Spaß!

      Ganz liebe Grüße,
      Akki

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Werde Fan auf Facebookschliessen
oeffnen