Wochenendseminar in Bochum: Horsemanship trifft Warmblüter

Das sommerliche Wochenende Mitte Oktober habe ich in Bochum verbracht. Bochum war 2 Jahre lang meine Heimat… ich verbinde so viel Schönes mit dieser Stadt. Mein damaliger Job, meine Freunde und Kollegen, meine damalige Wohnung – all das kam wieder hoch, als ich mich am Samstag Morgen auf den Weg gemacht habe. Ich durfte im Reitstall Fleige ein Wochenendseminar „Grundlagen Natural Horsemanship“ geben. Der Stall war damals ein Teil meines Zuhauses, denn dort hatte ich eine Reitbeteiligung, durfte bei meiner ersten Fohlengeburt dabei sein, habe mein erstes Jungpferd angeritten und meine erste Fohlenschau mitgemacht. Wunderbare Erinnerungen also!

Eine bunte Mischung: Hengst, Wallache und Stuten gemeinsam im Kurs!

Zu meinem Wochenendseminar haben sich 7 Teilnehmer angemeldet. Mit dabei waren Hofbesitzerin Michaela mit ihrem Hengst Freddy, Anne mit der Warmblutstute Lady, Marie mit der Fuchsstute Lea, Alina mit Pony Prinz, Dagmar mit Dunkelfuchs Sam, Martina mit Quarter Horse-Wallach Fire und Sonja mit Hengst Araion. Eine bunte Truppe – und 2 Hengste! Das war auch für mich ein Novum.

Theorie zu Beginn

Stute Lady ist erstaunt, dass Anne so deutlich kommuniziert.

Bevor es auf den Platz ging, gab es eine kleine Einheit in Sachen Horsemanship-Theorie. Wir sprachen über die Einwirkung des Knotenhalfters, verschiedene Haken an Arbeitsseilen und wie der Reiter gutes Seilmaterial erkennt, über Einwirkzonen am Pferd und die einzeln zu bewegenden Bereiche. Dann konnte es losgehen!

 

Kleine Erklärungssequenz am Pferd:

Schnelles Verständnis? Kein Problem!

Trotz kleiner Bedenken starteten wir gemeinsam mit allen Pferden.  Mit 7 Pferden aller Geschlechter auf dem großen Außenplatz – konnte das gut gehen? Bereits nach kurzer Übungsphase war klar: Alles kein Problem! Ich möchte besonders den Hengsthalterinnen meinen Respekt aussprechen! Es war nicht einfach, aber wunderschön anzusehen, wie ihr in 2 Tagen eure Pferde mit immer weniger offensichtlicher Einwirkung führen konntet.

Hengst Freddy lernt mit Michaela die Füße still zu halten 🙂

Dagmar bekommt ein Ohr – auch ihr Wallach hört gespannt zu, was er tun soll.

Alle Pferde sowie die Teilnehmerinnen lernten rasend schnell. Nach dem ersten Seminartag hatten wir schon dreiviertel der Übungen gemacht, die ich sonst an 2 Tagen lehre! So musste ich  mir nachts noch fix überlegen, wie wir Tag 2 gestalten wollen :).

Fire ist noch etwas träge – den Schwung haben wir erst im Kleingruppen-Training herausgeholt.

Ein bunter Haufen: Schimmelpony Prinz, Quarter Horse Fire und Warmblut Sam in der Morgensonne

Tag 2: Sonne in Bochum

Auch der zweite Seminartag lief harmonisch. Erst eine gemeinsame Einheit am Vormittag, dann in Kleingruppen am Nachmittag. Es war wunderbar zu sehen, wie sich Menschen und Pferde entwickelten. Am Ende des Seminars konnten fast alle Teilnehmer ihre Pferde bereits ohne Seil führen – was für ein Erfolg!

Marie und Lea konzentriert in der Übung.

Ich danke euch allen, dass ich zu euch nach Bochum kommen durfte. Da ihr in der Abschlussrunde bereits gefragt habt: Ich komme gern wieder!

P.S.: Leider fehlt mir ein Foto von Araion, dem Schecken-Hengst. Ich war immer so konzentriert bei der Arbeit mit ihm, dass ich völlig vergessen habe ihn abzulichten! Beim nächsten Mal ;)!

 

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